| Kirchliche Traung |
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| Written by Wolfgang Granzer |
| Monday, 11 October 2010 16:05 |
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Die künstlerisch bedeutende Pfarrkir che Steinakirchen wurde Ende des 15./Anfang 16. Jahrhundert nach einem Plan erbaut und hat die Innenabmessungen von 36,85 m Länge, 13 m Breite und 13,40 m Höhe. Im Grundriss erscheint die Kirche als dreischiffiger Raum. Die freistehenden Pfeiler sind nahe an die Wand gedrückt, sodass schon im Grundriss zu erkennen ist, dass es keine echten Seitenschiffe sind. Von der Konstruktion her handelt es sich um eine Wandpfeilerkirche mit Sternrippengewölbe. Besonders erwähnenswert ist die durchgehende Empore, die es in Mitteleuropa nur noch einmal in einer Kirche gibt (Amberg, Bayern). Steinakirchen am Forst zählt zu den ältesten Pfarrgemeinden in der Diözese St. Pölten. In einer Urkunde, die im Jahr 976 abgefasst wurde, bestätigte Kaiser Otto II, dass am Fluss "Erlaffa" ein Ort liegt, der "Steininachiricha" heißt.Steinakirchen hatte ein sehr großes Pfarrgebiet, das bis zum Ötscher reichte. Heute umfasst die Pfarre das Gebiet der politischen Gemeinden Wang, Wolfpassing und Steinakirchen und zählt ca. 4700 Katholiken. Die Pfarrkirche zum hl. Michael prägt den Ort und wurde im gotischen Stil um 1500 erbaut. Besonders erwähnenswert ist die durchgehende Rundempore, die für Österreich einmalig ist. Die Kirche wurde im Jahr 2003 mit viel Liebe restauriert. |




